Die Staatlichen Archive Bayerns

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Plakat zur Ausstellung Naturschutz in Bayern
Plakat zur Ausstellung (Karin Hagendorn)
19.11.2019: "Naturschutz in Bayern vor 1979 - Aktionen und Akteure" - Lehrausstellung im Bayerischen Hauptstaatsarchiv
Eine kleine Lehrausstellung des Fachbereichs Archiv- und Bibliothekswesen der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern vom 19. November 2019 bis zum 10. Januar 2020, bearbeitet von Andrea Kurzböck Am Dienstag, 19. November 2019, wird im Bayerischen Hauptstaatsarchiv die kleine Ausstellung „Naturschutz in Bayern vor 1979. Aktionen und Akteure“ eröffnet. Die Ausstellung wurde im Rahmen der Ausbildung im Vorbereitungsdienst 2017/2020 für den Einstieg in der 3. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen, an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, von Andrea Kurzböck erarbeitet. Klimaschutz und Umweltschutz dominieren aktuell die öffentliche Diskussion, vom Naturschutz wird nur noch selten gesprochen. Eine Ausnahme bildet der Artenschutz, ein Kernbereich des Naturschutzes. Seit dem 19. Jahrhundert beschäftigen sich Naturschützer neben dem Artenschutz mit dem Schutz der Landschaft und einzelner Naturdenkmale. Vorgehensweisen, Personalstruktur und Beweggründe des Naturschutzes unterlagen im Laufe der Zeit Veränderungen, waren aber immer schon vielfältig. Staatliche wie nichtstaatliche Institutionen stellten Forderungen, appellierten an Vernunft und Emotionen, mobilisierten, drohten mit Strafen, belohnten aber auch vorbildliches Handeln. Vereine, Verbände, Presse und Staatsbehörden sammelten und verbreiteten Informati
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Staatsarchiv Amberg, Foto: Peter Litvai, Atelier für Fotografie Landshut
Staatsarchiv Amberg, Foto: Peter Litvai, Atelier für Fotografie Landshut (Foto: Peter Litvai, Atelier für Fotografie Landshut)
15.11.2019: Gründung eines Notfallverbunds der Archive und Bibliotheken in Amberg und Sulzbach-Rosenberg
Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung der Archive und Bibliotheken in Amberg und Sulzbach-Rosenberg in Notfällen Die Generaldirektorin der Staatlichen Archive, Frau Dr. Margit Ksoll-Marcon, der Oberbürgermeister der Stadt Amberg, Herr Michael Cerny, der Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek, Herr Dr. Klaus Ceynowa, und der 1. Vorsitzende des Literaturarchivs Sulzbach-Rosenberg e.V., Herr PD Dr. habil. Heribert Tommek, unterzeichneten am 15. November 2019 um 10 Uhr im Staatsarchiv Amberg die Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung der Archive und Bibliotheken in Amberg und Sulzbach-Rosenberg in Notfällen („Notfallverbund Amberg – Sulzbach-Rosenberg“). Nach den Notfallverbünden Augsburg (gegründet 2015), München (gegründet 2016), Nürnberg (gegründet 2016), Landshut (gegründet 2019) und Bamberg (gegründet 2019) ist der Verbund Amberg – Sulzbach-Rosenberg der sechste dieser Art in Bayern. Aus archivischer Sicht ist besonders hervorzuheben, dass auch das Depot des Staatsarchivs Amberg in Sulzbach-Rosenberg mit zum Verbund gehört. In der Vereinbarung sind enthalten: gemeinsame Schulungen und Übungen, die Ausarbeitung und der Austausch von Notfallplänen sowie der regelmäßige Austausch der Verantwortlichen untereinander und mit externen Partnern wie der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk. Für den hoffentlich nie eintretenden Notfall siche
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Ausstellungsplakat
Plakat Reichswald A4
09.11.2019: "Der Reichswald - Holz für Nürnberg und seine Dörfer" - Ausstellung im Staatsarchiv Nürnberg
Das Staatsarchiv Nürnberg zeigt vom 9. November bis 20. Dezember 2019 die Ausstellung „Der Nürnberger Reichswald – Holz für Nürnberg und seine Dörfer“. Die Ausstellung wurde vom Staatsarchiv Nürnberg zusammen mit dem Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim erarbeitet. Holz als wichtiger und nachwachsender Rohstoff war bereits im Mittelalter bedeutsam. Im 14. und 15. Jahrhundert sicherte sich die Reichsstadt Nürnberg die Rechte an den großen Wäldern um die Stadt. Für die Verwaltung waren zwei „Waldämter“ zuständig, die den Holzverbrauch der Untertanen scharf kontrollierten. Nicht nur der Brennholzbezug wurde geregelt, auch Bauholz musste beantragt werden. Um Holz zu sparen, wurde vermehrt Stein zum Bauen verwendet. Die schriftliche Überlieferung der Waldämter Lorenzi und Sebaldi im Staatsarchiv Nürnberg umfasst insgesamt 83 Regalmeter. In den Unterlagen finden sich rund 5.300 größtenteils farbige Baupläne von Bauernhäusern, Ställen und Scheunen, Zäunen, Mühlen und Brennöfen vom 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts – ein in ganz Deutschland einzigartiger Schatz. Nach mehrjähriger Arbeit sind diese Akten nun erschlossen und alle Pläne digitalisiert. Die Pläne dokumentieren das Aussehen und den Wandel der Dörfer, Herrensitze und Mühlen in der „Alten Landschaft“. Was sich an spannenden G
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Staatsarchiv München und Bayerisches Hauptstaatsarchiv
Foto: Tanja Augustin, Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Foto: Tanja Augustin)
05.11.2019: Historische Vermisstenbücher im Bayerischen Hauptstaatsarchiv und im Staatsarchiv München
Übergabe von insgesamt 57 sogenannten Vermisstenbüchern aus den Jahren 1926 bis 1985 durch das Bayerische Landeskriminalamt „Am 27.1.76 tot aus dem Inn geborgen“ oder „am 11.11.75 in Kopenhagen aufgegriffen“ – zwei Schicksale von tausenden Personen aus Bayern, die jedes Jahr bei den Polizeidienststellen als vermisst gemeldet werden. Die meisten Vermissten werden lebend wiedergefunden, einzelne Fälle enden tragisch. Unbekannte Tote und unbekannte hilflose Menschen zu registrieren und zu identifizieren, ist eine schwierige Aufgabe der Polizei. Koordiniert werden diese Vorgänge im Sachgebiet Personenfahndung des Bayerischen Landeskriminalamts. Im August 2019 übergab das Bayerische Landeskriminalamt drei große Kartons mit insgesamt 57 sogenannten Vermisstenbüchern aus den Jahren 1926 bis1985 an das Bayerische Hauptstaatsarchiv. Nach genauer Analyse ihrer Entstehung wurden die elf älteren Bände aus der Zeit vor 1945 allerdings an das Staatsarchiv München abgegeben. Diese Bände stammen aus einer Zeit, in der die Vermisstenbücher noch vom Polizeipräsidium München zentral für ganz Bayern geführt wurden. Für dessen Überlieferung ist das Staatsarchiv München zuständig.  Damit steht nun eine zentrale Quelle mit Nachweisen aller in Bayern Vermissten, unbekannten Toten und unbekannten hilflosen Personen (VuT) aus rund 60 Jahren für die historische Fo
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