
14.10.2019: Gründung eines Notfallverbunds der Bamberger Archive, Bibliotheken und Museen
Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung in Notfällen zwischen der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, dem Erzbistum Bamberg, der Stadt Bamberg, der Staatsbibliothek Bamberg und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Die Generaldirektorin der Staatlichen Archive, Frau Dr. Margit Ksoll-Marcon, der Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, Herr Andreas Starke, der Generalvikar des Erzbistums Bamberg, Monsignore Georg Kestel, der Präsident der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Herr Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert, und die Leiterin der Staatsbibliothek Bamberg, Frau Bibliotheksdirektorin Prof. Dr. Bettina Wagner, unterzeichneten am 14. Oktober 2019 im Stadtarchiv Bamberg die Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung der Bamberger Archive, Bibliotheken und Museen in Notfällen („Notfallverbund Bamberg“). In der Vereinbarung sind enthalten: gemeinsame Schulungen und Übungen, die Ausarbeitung und der Austausch von Notfallplänen sowie der permanente Austausch der Verantwortlichen untereinander und mit externen Partnern wie der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk. Für den hoffentlich nie eintretenden Notfall sichern sich die Institutionen gegenseitige Unterstützung zu, um Ressourcen zu bündeln sowie die schnellere und effektivere Bergung und Erstversorgung der betroffenen Archivalien, Bücher und Ausstellungsstücke zu gewährleisten. Für die beteiligten Institution
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23.07.2019: "Bayerns Weg zum Kurfürstentum. Vom Münchner Vertrag 1619 zum Westfälischen Frieden 1648" - Lehrausstellung im Bayerischen Hauptstaatsarchiv
Eine kleine Lehrausstellung des Fachbereichs Archiv- und Bibliothekswesen der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern vom 23. Juli bis 10. September 2019, bearbeitet von Christopher Pfaffel Am Dienstag, 23. Juli 2019, wird im Bayerischen Hauptstaatsarchiv die kleine Ausstellung „Bayerns Weg zum Kurfürstentum. Vom Münchner Vertrag 1619 zum Westfälischen Frieden 1648“ eröffnet. Die Ausstellung wurde im Rahmen der Ausbildung im Vorbereitungsdienst 2017/2020 für den Einstieg in der 3. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen, an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern erarbeitet. Vor fast 400 Jahren, am 8. Oktober 1619, schlossen Herzog Maximilian I. von Bayern und Kaiser Ferdinand II. den Münchner Vertrag. Eine Nebenabrede zu dieser Vereinbarung kennzeichnet den Beginn der Bemühungen Maximilians um die Übertragung der pfälzischen Kurwürde auf Bayern. Nach der Ächtung Friedrichs V. von der Pfalz 1621 erfolgte zunächst eine Geheimbelehnung, 1623 schließlich die Übertragung der Kurwürde auf Lebenszeit. Erst der Westfälische Friede 1648, der den Dreißigjährigen Krieg beendete, bestätigte die Kurwürde für Bayern. Die Ursprünge des bayerischen Strebens nach dieser Rangerhöhung reichen bis ins Spätmittelalter zurück. Im Hausvertrag von Pavia war 1329 z
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16.07.2019: Gründung eines Notfallverbunds der Landshuter Archive, Bibliotheken und Museen
Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung in Notfällen zwischen der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, der Stadt Landshut und dem Kloster Seligenthal Die Generaldirektorin der Staatlichen Archive, Frau Dr. Margit Ksoll-Marcon, der Oberbürgermeister der Stadt Landshut, Herr Alexander Putz und die Äbtissin des Klosters Seligenthal, Schwester M. Petra Articus unterzeichnen am 16. Juli 2019 um 10 Uhr im Staatsarchiv Landshut die Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung der Landshuter Archive, Bibliotheken und Museen in Notfällen („Notfallverbund Landshuter Archive, Bibliotheken und Museen“). In der Vereinbarung sind enthalten: gemeinsame Schulungen und Übungen, die Ausarbeitung und der Austausch von Notfallplänen sowie der permanente Austausch der Verantwortlichen untereinander und mit externen Partnern wie der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk. Für den hoffentlich nie eintretenden Notfall sichern sich die Archive gegenseitige Unterstützung zu, um Ressourcen zu bündeln, sowie die schnellere und effektivere Bergung und Erstversorgung der betroffenen Archivalien, Bücher und Ausstellungsstücke zu gewährleisten. Für die beteiligten Institutionen ist der Schutz der von ihnen verwahrten Kulturgüter vor Feuer, Wasser, äußerer Gewalt oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen eine der wichtigsten Aufgaben. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Mitarbeiter de
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04.07.2019: Digitale Kulturvermittlung – „Kleine Archivalienkunde“ der Staatlichen Archive Bayerns freigeschaltet - Online-Präsentation von 100.000 digitalisierten Archivalien mit insgesamt 3,5 Mio Bildern auf der Homepage
Als neues e-learning Modul auf der Homepage der Staatlichen Archive Bayerns wurde am 4. Juli 2019 um 10.00 Uhr die „Kleine Archivalienkunde“ vorgestellt und freigeschaltet. Inhaltlich erarbeitet hat das Modul Prof. Dr. Joachim Wild, Direktor des Hauptstaatsarchivs a.D., der 30 Jahre lang das Fach „Archivalienkunde“ an der Bayerischen Archivschule, der zentralen Ausbildungseinrichtung für Archivarinnen und Archivare in Bayern, unterrichtete. Derzeit verwahren die Staatlichen Archive Bayerns gut 47 Millionen Originale vom Jahr 777 bis heute. Würde man alle Archivalien aneinanderlegen, könnte man damit die Entfernung von München nach Nürnberg locker überbrücken. Über die Homepage und die Findmitteldatenbank (www.gda.bayern.de/findmittel) sind aktuell zu 100.000 Archivalien Digitalisate abrufbar. Da die meisten Archivalien mehrere Seiten umfassen, ergibt das die stattliche Zahl von 3,5 Millionen verfügbaren Bildern. Schon diese Mengen machen deutlich, dass jede Form der digitalen Zugänglichmachung von Archivgut immer ein Ausschnitt der schriftlichen Überlieferung Bayerns sein wird. Im Vordergrund steht für die Staatlichen Archive Bayerns daher die digitale Erfassung von Verzeichnissen und Erschließungsinformationen. Diese Informationen sind nicht nur über die Homepage verfügbar, sondern werden auch über Schnittstellen in wichtige Portale wie das Archivportal D und von dort in
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