
29.4-1.10.2024: Das Penzberger Pechkohlenbergwerk. Die letzten Jahre einer Ära (1954/56–1966)
Eine kleine Ausstellung des Fachbereichs Archiv- und Bibliothekswesen der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, bearbeitet von Janine Watzek, zu sehen im Stadtarchiv Penzberg vom 29. April bis 1. Oktober 2024. Ab dem 29. April 2024 ist die kleine Ausstellung „Das Penzberger Pechkohlenbergwerk. Die letzten Jahre einer Ära (1954/56–1966)“ im Stadtarchiv Penzberg zu sehen. Die Ausstellung wurde im Rahmen der derzeit laufenden Archivarsausbildung für die 3. Qualifikationsebene an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern (HföD) erarbeitet. Beim Blick zurück in die Vergangenheit fällt auf, dass die Suche nach mineralischen Rohstoffen eine lange Tradition hat. Besonders der Bergbau spielt dabei eine wichtige Rolle. Das Spektrum der gewonnenen Rohstoffe reicht von Edelsteinen und Uran über Salze und Erze bis hin zur Kohle. Kohle wird hauptsächlich als fossiler Energieträger verwendet. Auch Oberbayern war bis vor nicht allzu langer Zeit geprägt von einer bestimmten Kohlenart: der Pechkohle. Diese Kohleart entstand im Erdzeitalter des Tertiär. Durch die Auffaltung der Alpen und der daraus resultierenden tektonischen Belastung durch Druck und Temperatur verfestigte sich die Pechkohle so stark, dass sie ihrem Alter und den chemischen Eigenschaften nach zwar klar zur Braunkohle gehört, optisch jedoch der Steinkohle ähnelt. Abgebaut wurde sie in Bayern in den Bergw
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15.4.2024: Richtfest Neubau für das Staatsarchiv Würzburg in Kitzingen
Am Montag, den 15. April 2024, wurde auf der Baustelle für den Neubau des Staatsarchivs Würzburg in Kitzingen Richtfest gefeiert. Bayerns Bauminister Christian Bernreiter, vor Ort vertreten durch Ministerialdirektorin Ingrid Simet, richtete seine Glückwünsche aus: „Moderne Archivarbeit erfordert moderne Räume, denn trotz Digitalisierung ist die Aufbewahrung von Archivgut unverzichtbar. Ich freue mich deshalb, dass die Arbeiten im Kosten- und Zeitplan liegen.“ Generaldirektor der Staatlichen Archive, Dr. Bernhard Grau, gab in seinem Grußwort der großen Freude Ausdruck, dass das Staatsarchiv für Unterfranken in Kitzingen ein architektonisch eindrucksvolles Dienstgebäude erhält, das den hohen Anforderungen an einen modernen Archivbau voll gerecht werde. Er betonte die Bedeutung des Neubaus für die historische Überlieferung Unterfrankens und wies darauf hin, dass die älteste Urkunde im staatlichen Besitz künftig hier in Kitzingen verwahrt werde. Spatenstich für die Baumaßnahme war im Mai 2023, die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2025 geplant, das Staatsarchiv wird seinen Betrieb am neuen Standort voraussichtlich Ende 2026 aufnehmen. Pressemitteillung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr >>> Erstellt am 17.4.2024 Zugehörige Dateien Pressemitteilung Bayerisches Staatsministeriums für Woh
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14.3.-4.4.2023: Glocken zu Kanonen. Glockenbeschlagnahmung und -wiederherstellung in Bayern 1917–1922
Eine kleine Ausstellung des Fachbereichs Archiv- und Bibliothekswesen der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, bearbeitet von Thomas Froebrich, zu sehen im Bayerischen Hauptstaatsarchiv vom 14. März – 4. April 2023. Am 14. März 2023 wurde die kleine Ausstellung „Glocken zu Kanonen. Glockenbeschlagnahmung und -wiederherstellung in Bayern 1917–1922“ im Bayerischen Hauptstaatsarchiv eröffnet. Die Ausstellung wurde im Rahmen der derzeit laufenden Archivarsausbildung für die 3. Qualifikationsebene an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern (HföD) erarbeitet. Glocken prägen seit Jahrhunderten unseren Alltag als Taktgeber. Sie zeugen in ihrer Zier- und Klangkunst nicht nur von der Verehrung Gottes und der Heiligen, sondern auch von den handwerklichen Fähigkeiten ihrer Gießer. Im Ersten Weltkrieg wurde ungefähr ein Drittel der bayerischen Glocken zertrümmert und eingeschmolzen, um den Metallbedarf der Rüstungsindustrie zu decken. Trotz dieser massiven Verluste gelang es dem „Glockenland Bayern“ besser als anderen Ländern des Deutschen Reichs, seinen Glockenbestand so weit als möglich zu schonen und insbesondere historische Glocken vor der Zerstörung zu bewahren. Die Ausstellung widmet sich den Abläufen und Akteuren der Glockenenteignungen während des Ersten Weltkriegs in Bayern. Abschließend wird auf die Frage de
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27.2.-26.5.2023: Impfgegner in Bayern zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Eine kleine Ausstellung des Fachbereichs Archiv- und Bibliothekswesen der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern vom 27. Februar – 26. Mai 2023 im Staatsarchiv München, bearbeitet von Kevin Beesk. Die kleine Lehrausstellung "Impfgegner in Bayern zu Beginn des 20. Jahrhunderts" wurde vom 27. Februar bis 26. Mai im Staatsarchiv München gezeigt. Die Ausstellung wurde von Kevin Beesk im Rahmen des derzeit laufenden Vorbereitungsdienstes 2021/2024 für den Einstieg in der 3. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern erarbeitet und war vom 7. Januar bis 7. Feburar im Bayerischen Hauptstaatsarchiv zu sehen. Impfskepsis und Impfgegnerschaft sind keine Phänomene der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Diskussionen um Impfstoffe oder eine allgemeine Impfpflicht. Vorbehalte und Widerstände gegen Impfungen gab es seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Spürbaren Zulauf erlebte die impfgegnerische Bewegung im Deutschen Reich insbesondere seit der Einführung einer allgemeinen Impfpflicht gegen die Pocken 1874. Die kleine Ausstellung nimmt die impfgegnerische Bewegung, ihre Tätigkeit in Bayern und Hauptakteure zu Beginn des 20 Jahrhunderts in den Blick. Die knapp 30 Exponate stammen hauptsächlich aus den Beständen der Staatlichen Archive Bayerns. Die Bayerische Staatsbiblio
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