Die Staatlichen Archive Bayerns

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Titel des Grundsteuerkatasters der Steuergemeinde Gärmersdorf (Lkr. Amberg-Sulzbach), 1840
Bild 1: Titel des Grundsteuerkatasters der Steuergemeinde Gärmersdorf (Lkr. Amberg-Sulzbach), 1840 (Lkr. Amberg-Sulzbach, 1840)
22.01.2020: "Grund und Boden – hoch geschätzt. Die Bodenschätzung in der Oberpfalz – von analog bis digital" - Ausstellung im Staatsarchiv Amberg
Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Amberg und dem Finanzamt Weiden i.d.OPf. vom 22. Januar bis zum 28. Februar 2020 Am Mittwoch, 22. Januar 2020, wurde im Staatsarchiv Amberg die kleine Ausstellung „Grund und Boden – hoch geschätzt. Die Bodenschätzung in der Oberpfalz – von analog bis digital“ eröffnet. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Staatsarchivs Amberg mit dem Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Amberg und dem Finanzamt Weiden i.d.OPf. Was ist ein Acker oder eine Wiese wert? Wie ist der Boden beschaffen? Wie gestalten sich Klima und Wasserverhältnisse? Antworten auf diese Fragen ergeben sich aus der Bodenschätzung. Die Bodenschätzung ist eine Bestandsaufnahme der landwirtschaftlichen Böden nach der Art ihrer Nutzung und nach ihrer natürlichen Ertragsfähigkeit. Sie erfolgt zur Besteuerung von landwirtschaftlichem Vermögen, hat aber auch Bedeutung als Grundlage für die Wertermittlung im Grundstücksverkehr und bei Verfahren der ländlichen Entwicklung, für den Bodenschutz und für Bodeninformationssysteme. Die Ausstellung mit etwa 60 Exponaten zeichnet die Geschichte der Bodenschätzung von ihren Anfängen in den 1930er Jahren bis in die Gegenwart nach und stellt ihre Organisation und Durchführung gestern und heute vor. Gezeigt werden Schätzungskarten und Schätzung
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Ausstellungsplakat
Bild 1: Plakat zur Ausstellung (Karin Hagendorn, Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns)
21.01.2020: Bayern und Polen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Schlaglichter auf eine wechselvolle Beziehung
Eine Ausstellung der Bayerischen Archivschule vom 21. Januar bis 7. März 2020, bearbeitet von Dr. Katharina Aubele, Dr. Julia Oberst, Dr. Hubert Seliger Am Dienstag, 21. Januar 2020, wurde in der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns die kleine Ausstellung „Bayern und Polen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Schlaglichter auf eine wechselvolle Beziehung“ eröffnet. Die Ausstellung wurde im Rahmen der Ausbildung im Vorbereitungsdienst 2018/2020 für den Einstieg in der 4. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen, an der Bayerischen Archivschule erarbeitet. Bearbeiter der Ausstellung sind Dr. Katharina Aubele, Dr. Julia Oberst und Dr. Hubert Seliger. Neben ihrer Lage in der Mitte Europas haben Bayern und Polen besonders zwei Gemeinsamkeiten: beide Länder durchlebten eine wechselvolle staatliche Entwicklung und beide waren nicht selten Spielball der Großmächte Hinzu kommen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zahlreiche Verbindungen und Schnittstellen zwischen Bayern und Polen, die in der kleinen Ausstellung eingehender beleuchtet werden. Trotz der eher schlaglichtartigen Betrachtungsweise wird versucht, vergessene Aspekte der gemeinsamen, auch gesamteuropäischen Geschichte ins Gedächtnis zu rufen. Neben grundsätzlichen Fragen, wer aus bayerischer Sicht Pole war und wie sich die diplomatischen Beziehungen zwischen Bayern und Polen und
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König Sigismund verbietet den Städten Augsburg und Ulm, mit der Stadt Venedig Handel zu treiben, Urkunde vom 2. Juli 1418, Staatsarchiv Nürnberg, Reichsstadt Nürnberg, 7-farbiges Alphabet, Urkunden 596 (Foto: Staatliche Archive Bayerns).
König Sigismund verbietet den Städten Augsburg und Ulm, mit der Stadt Venedig Handel zu treiben, Urkunde vom 2. Juli 1418, Staatsarchiv Nürnberg, Reichsstadt Nürnberg, 7-farbiges Alphabet, Urkunden 596 (Foto: Staatliche Archive Bayerns). (Foto: Staatliche Archive Bayerns)
15.01.2020: Rückführung zweier mittelalterlicher Urkunden aus den USA - Pressegespräch am 15. Januar 2019 im Staatsarchiv Nürnberg
Am Mittwoch, 15. Januar 2020 (15.00 Uhr) wurden zwei seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vermisste Urkunden durch das Auswärtige Amt an das Staatsarchiv Nürnberg zurückgegeben. Die beiden Urkunden aus dem Jahr 1418 waren 2019 in den USA im Nachlass eines ehemaligen US-Soldaten aufgetaucht und konnten durch Vermittlung des Auswärtigen Amtes nach Nürnberg zurückgeholt werden. Das Staatsarchiv Nürnberg lagerte im Zweiten Weltkrieg seine wertvollsten Bestände wegen drohender Luftangriffe an zahlreiche Bergeorte aus. Insgesamt wurden fast 17 laufende Kilometer Archivgut an 32 verschiedenen Orten im Umkreis von ca. 80 km rund um Nürnberg in Sicherheit gebracht. Eines der Depots war im Schloss Sandsee (heute Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen). Dort lagerten 137 Kisten mit spätmittelalterlichen Urkunden. Unmittelbar nach Kriegsende wurde dieses Depot geplündert, mehr als 70 Pergamenturkunden verschwanden. Bereits 1987 und 1991 kamen insgesamt 20 vermisste Urkunden aus den USA zurück nach Nürnberg. Mit der neuerlichen Rückgabe zweier Urkunden ist die Hoffnung verbunden, dass weitere vermisste Stücke ihren Weg zurück in das Staatsarchiv Nürnberg finden. Eingestellt am: 15.01.2020   Zugehörige Dateien Pressemitteilung  
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Malerischer Abriss der Gegend von Furth im Wald bis Zwiesel, 1569 (von Südwesten). Anlass für diese Karte war ein Grenzkonflikt zwischen Bayern und Böhmen wegen eines neuen Eisenbergwerks bei Markt Eisenstein. Die Grenze ist rot eingetragen. Aus der Vogelschau dargestellt ist ein relativ großes Gebiet zwischen Furth i. Wald – Berg Osser – Schüttenhofen (Sušice) – Berg Rachel – Zwiesel – Bodenmais – Burg Neunußberg. Detaillierte kleine Ortsansichten zeigen u.a. strohgedeckte Bauernhäuser; teilweise sind Orts- und Flurnamen mit Hilfe eingeklebter Schildchen angebracht. Die Signatur „ME“ weist auf den Straubinger Maler Michael Eresinger († 1614) hin (Papier auf Leinwand; kolorierte Federzeichnung; ca. 33 (h) x 83 (b) cm; Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Plansammlung 1916b).
Malerischer Abriss der Gegend von Furth im Wald bis Zwiesel, 1569 (von Südwesten). Anlass für diese Karte war ein Grenzkonflikt zwischen Bayern und Böhmen wegen eines neuen Eisenbergwerks bei Markt Eisenstein. Die Grenze ist rot eingetragen. Aus der Vogelschau dargestellt ist ein relativ großes Gebiet zwischen Furth i. Wald – Berg Osser – Schüttenhofen (Sušice) – Berg Rachel – Zwiesel – Bodenmais – Burg Neunußberg. Detaillierte kleine Ortsansichten zeigen u.a. strohgedeckte Bauernhäuser; teilweise sind Orts- und Flurnamen mit Hilfe eingeklebter Schildchen angebracht. Die Signatur „ME“ weist auf den Straubinger Maler Michael Eresinger († 1614) hin (Papier auf Leinwand; kolorierte Federzeichnung; ca. 33 (h) x 83 (b) cm; Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Plansammlung 1916b). (Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Plansammlung 1916b)
29.11.2019: 10 Jahre bayerisch-tschechische Archivpartnerschaft - Festakt im Staatsarchiv Amberg
Am 29. November 2019 wurde mit einem Festakt in Amberg die zehnjährige erfolgreiche Partnerschaft der Staatlichen Archive Bayerns mit tschechischen Archiven im Beisein des Staatsministers für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, MdL, und des Direktors der Tschechischen Archivverwaltung PhDr. Jiří Úlovec, gefeiert und gemeinsam in die Zukunft geblickt. „Ein Blick in unsere Archive macht offenkundig, wie eng Bayern und Tschechien verbunden sind: Seit Jahrhunderten teilen wir eine gemeinsame grenzüberschreitende Geschichte. Die enge Zusammenarbeit unserer Archive hilft, dieses wertvolle kulturelle Erbe noch sichtbarer zu machen. Zugleich setzen die Archive ein klares Zeichen für unseren partnerschaftlichen Austausch und unsere gute Nachbarschaft. Darauf lässt sich Zukunft bauen!“, so der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler, MdL, in seinem Grußwort. Vor zehn Jahren begründete das Kooperationsprojekt „Bayerisch-Tschechisches Netzwerk digitaler Geschichtsquellen“ die feste Zusammenarbeit der Staatlichen Archive Bayerns mit dem Gebietsarchiv Pilsen. Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projekts wurden historische Quellen des bayerisch-böhmischen Grenzraumes aus bayerischen und tschechischen Archiven digitalisiert und virtuell auf der eigenen zweisprachigen Präsentationsplattform „Portafontium“ im Internet (http://www.port
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