
25-27.09.2024: »Zukunftsfähig? Datenqualität und Datensicherheit in Museum und Archiv«
Die EDV-Tage 2024 in Theuern finden vom 25. bis zum 27. September 2024 im Kultur-Schloss | Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern statt. Die Veranstaltung wird - ausgenommen die Workshops - parallel auch per »Livestreaming« übertragen. In diesem Jahr widmen sich die EDV-Tage dem Themenspektrum Datenqualität und Datensicherheit in Museum und Archiv. Eine erfolgreiche Erschließung, Erhaltung und Erforschung von Kulturgut ist langfristig nur auf Basis von qualitativ hochwertigen Fachinformationen möglich, deren dauerhafter Schutz nur durch entsprechende Systeme und Strategien nachhaltig sichergestellt werden kann. Datenqualität und Datensicherheit spielen für die Museums- und Archivarbeit daher eine essentielle Rolle. Bei den EDV-Tagen 2024 beleuchten wir zum einen konkrete Möglichkeiten, um technisch verbesserte, vertiefende und damit zukunftsfähige Erschließungsdaten zu erzeugen, etwa durch Datenqualifizierung oder die Verwendung von kontrolliertem Vokabular. Zum anderen werden im Fokus der Tagung aktuelle Herausforderungen im Bereich Datensicherheit stehen, die in Anbetracht der digitalen Transformationsprozesse eine immer größere Relevanz erhalten. Informationssicherheit und Datenschutz sind gerade auch in Museen und Archiven unverzichtbar. Zwei praxisorientierte Workshops runden das Programm ab. Die Vorträge am Donnerstag und Freitag werden parallel per Livestream übertragen. Da
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24.9.2024: Online-Vortrag von Prof. Dr. Michael Brenner mit Podiumsdiskussion. Mitschnitt der Vorträge auf unserem YouTube-Kanal.
Zur Geschichte und Bedeutung jüdischer Gemeindeüberlieferung in Bayern – Sichtbarmachung durch Digitalisierung. Rund 200 Archive bayerischer jüdischer Gemeinden und Rabbinate werden seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in den Central Archives for the History of the Jewish People (CAHJP) in Jerusalem verwahrt. Diese Unterlagen sind wichtige und viel genutzte Quellen für alle historischen Forschungen zur jüdischen Geschichte in Bayern und in Deutschland. Die Zugänglichkeit der Bestände über das Internet war daher seit langem ein dringender Wunsch der lokalen wie der überregionalen Forschung. Auf Initiative des Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe und mit großzügiger finanzieller Unterstützung durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst werden diese Unterlagen seit 2023 in einem Kooperationsprojekt der Staatlichen Archive Bayerns mit den CAHJP digitalisiert. Ziel ist die Eröffnung eines freien Online-Zugangs zu allen Unterlagen über die Findmitteldatenbank der Staatlichen Archive Bayerns. Mit inzwischen 30 digitalisierten Gemeindearchiven und mehr als 100.000 digitalen Images ist ein wichtiger Meilenstein in diesem bis 2028 laufenden Großprojekt erreicht. Die überwiegend aus dem 19. Jahrhundert stammenden Bestände bieten bereits jetzt faszini
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17.07.2024: Staatliches Archivgut als Ressource für die Provenienzforschung
Veranstaltung im Bayerischen Hauptstaatsarchiv und im Staatsarchiv München heute Mittwoch, den 17. Juli 2024, von 09:30 bis 16:00 Uhr. Im Rahmen des Praxisseminars werden die wichtigsten Überlieferungen auf zentralbehördlicher Ebene (im Bayerischen Hauptstaatsarchiv) und im regionalen Bereich (exemplarisch im Staatsarchiv München) vorgestellt. Provenienzforschung dient dazu, Objekt- und Sammlungsbiografien zu erarbeiten und kontextualisiert damit die Herkunft eines Objekts. Dabei wird zwar zunächst der Gegenstand selbst untersucht, aber meistens reicht das nicht aus, um zweifelsfrei festzustellen, wem das (Kunst-)Werk im zeitlichen Ablauf gehört hat. Neben museumseigenen Unterlagen wie etwa An- und Verkaufsbüchern sind oftmals Akten und Amtsbücher in staatlichen Archiven unverzichtbar, um die Provenienz rekonstruieren zu können. Viele dieser Unterlagen setzen nicht am Objekt, sondern bei Personen an, denen Vermögenswerte geraubt wurden. Im Rahmen des Praxisseminars werden die wichtigsten Überlieferungen auf zentralbehördlicher Ebene (im Bayerischen Hauptstaatsarchiv) und im regionalen Bereich (exemplarisch im Staatsarchiv München) vorgestellt – von den Steuer- und Entziehungsakten der NS-Behörden über die Wiedergutmachungsakten aus der Nachkriegszeit bis hin zu einschlägigem Schriftgut der Ministerien und großer Museen wie etwa der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. In prak
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24.06.2024: Tagungspräsentationen: Originalerhalt in der Praxis – Schadens- und Notfallprävention in Archiven und Bibliotheken
Tagungspräsentation online zur Veranstaltung in Kooperation mit der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) im Bayerischen Hauptstaatsarchiv am Montag, 24. Juni 2024 um 10 Uhr. Die Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns hat in Kooperation mit der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) zu der Veranstaltung "Originalerhalt in der Praxis - Schadens- und Notfallprävention in Archiven und Bibliotheken" am Montag, 24. Juni 2024 um 10 Uhr ins Bayerische Hauptstaatsarchiv eingeladen. Anlass ist die Vorstellung des Bandes „Schäden an Archiv- und Bibliotheksgut erkennen und klassifizieren“ von Ann-Kathrin Eisenbach und Katrin Marth, den Sie hier kostenlos herunterladen können. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung für die Teilnahme vor Ort ist aber aufgrund begrenzter Kapazitäten notwendig. Bitte melden Sie sich mit vollem Namen und unter Angabe Ihrer Dienststelle bis 19. Juni 2024 an unter poststelle@gda.bayern.de Das Programm zur Veranstaltung finden Sie unter 'Zugehörige Dateien' oder können es hier direkt herunterladen. Die Tagungspräsentationen zur Veranstaltung können auf der Homepage unter Fachinformationen - Bestandserhaltung oder direkt hier heruntegerladen werden: Dr. Katrin Marth, Bayerisches Hauptstaatsarchiv: Von
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