Die Staatlichen Archive Bayerns

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Theater am Gärtnerplatz
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Fotobestände in Bayerischen Archiven - ein Archivführer
Jetzt online: ein Handbuch der Fotobestände der Bayerischen Archive. Der jetzt vorliegende Archivführer für Fotobestände in bayerischen Archiven hat eine lange Entstehungsgeschichte. Vor rund 15 Jahren war angesichts des nach wie vor anwachsenden Interesses an der fotografischen Überlieferung die Idee entstanden, analog zum "Handbuch der Bayerischen Archive", das 2001 erschienen war, ein eigenes Handbuch der Fotobestände in eben diesen Archiven zu erstellen. Nun steht der Bildarchivführer als pdf zum Download bereit. Wir wünschen Ihnen eine spannende und ertragreiche Recherche in den mannigfaltigen Fotobeständen der bayerischen Archive!
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NFDI Logo
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Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) komplett
Bund und Länder nehmen auf Empfehlung der DFG acht weitere NFDI-Konsortien in die Förderung auf. Die Staatlichen Archive Bayerns sind an den neu hinzugekommenen Konsortien NFDI4Objects, NFDI4Memory, FAIRagro und BASE4NFDI beteiligt. Die NFDI stellt eine Innovation in der deutschen Wissenschaftslandschaft dar und soll einen digitalen, regional verteilten und vernetzten Wissensspeicher aufbauen. Sie soll wertvolle Forschungsdaten, die oft dezentral, projektförmig und temporär gespeichert werden, systematisch erschließen sowie langfristig lesbar, verfügbar und nutzbar machen. Sie setzt sich aus Konsortien zusammen, in denen unterschiedliche Einrichtungen des jeweiligen Forschungsfeldes kooperieren, darunter auch Infrastruktureinrichtungen wie die Staatlichen Archive Bayerns. Ein Wissensspeicher wie die NFDI ist die Basis, um die weltweit besten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen anzuziehen. Für Aufbau und Förderung der NFDI stellen Bund und Länder von 2019 bis 2028 jährlich bis zu 90 Mio. Euro im Endausbau bereit, hiervon trägt der Bund 90 Prozent, 10 Prozent tragen die Länder. Bereits seit 2020 sind die Staatlichen Archive Bayerns Partner der NFDI4Earth und der NFDI4Biodiversity. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat im November 2022 acht weitere Konsortien in die Bund-Länder-Förderung der NFDI aufgenommen. Dem Beschluss lag eine Förderempfehlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft
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Csm Wiedergutmachung 1e92592207
„The German Wiedergutmachung"
Dreiteiliger Podcast des Bundesarchivs über Entschädigung, geraubtes Eigentum und Millionen von Akten. Wie hat die Bundesrepublik Deutschland die Opfer der beispiellosen NS-Verbrechen entschädigt? Wie wurde geraubtes Eigentum zurückgegeben? Und lassen sich begangene Verbrechen überhaupt „wieder gut machen“? Um diese und weitere Fragen geht es im neuen, dreiteiligen Podcast „The German Wiedergutmachung“, der jetzt online verfügbar ist. In drei Folgen stehen zentrale Aspekte der Wiedergutmachung wie Restitution und Entschädigung NS-Verfolgter sowie der Umgang mit den sogenannten „Vergessenen Opfer“ am Beispiel der Sinti und Roma im Mittelpunkt. Fachleute aus Wissenschaft und Gesellschaft beleuchten zusammen mit Podcast-Gastgeberin Nora Hespers, auch anhand historischer Dokumente aus dem Bundesarchiv, die Hintergründe der Wiedergutmachung. Der Podcast erscheint in einer deutschen und einer englischen Version. „The German Wiedergutmachung“ entstand im Auftrag des Bundesarchivs für das Online-Themenportal „Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“. Das vom Bundesministerium der Finanzen initiierte und vom Bundesarchiv konzipierte und gestaltete Themenportal bietet seit 2022 einen zentralen Zugang zu Millionen Akten der deutschen Wiedergutmachungspolitik und wird fortlaufend zu einem umfassenden Recherche- und Informationsort ausgebaut, der neben Archiv-Inhalten auch Hi
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Csm Plakat Hungerkrise 7ebfb0758b
Bayern hungert! Ernährungskrise nach dem „Jahr ohne Sommer“ – Regionale Folgen einer Naturkatastrophe vor 200 Jahren
Eine Ausstellung im Staatsarchiv Landshut, bearbeitet von Bernadette Heller, zu sehen im Staatsarchiv Landshut vom 16. Oktober bis 12. Dezember 2025. Ursache der Ernteausfälle war der Ausbruch des Vulkans Tambora im Frühjahr 1815 auf der indonesischen Insel Sumbawa. Der Vulkanausbruch wirkte sich weltweit auf das Wetter aus. Es regnete vermehrt, die Temperaturen fielen und es kam zu schweren Unwettern. Das Jahr ging deshalb als „Jahr ohne Sommer" oder „Achtzehnhundertunderfroren" in die Geschichte ein. Auch Bayern betrafen die Auswirkungen. Die Ausstellung geht den Fragen nach: Warum und in welchem Ausmaß hatte der Ausbruch eines indonesischen Vulkans Einfluss auf das Wetter in Bayern? Wie hoch waren die durch die schlechten klimatischen Bedingungen verursachten Ernteausfälle? Wie stark stiegen die Getreidepreise? Wie reagierten das Königreich und die Kommunen auf die Krise? Gab es einen Anstieg der Kriminalität? Welchen Einfluss hatte die Krise auf die natürliche Entwicklung der Bevölkerung? Gab es eine verstärkte Hinwendung zur Religion? Wann endete die Krise? Wie blieben die Teuerungsjahre in der Erinnerung der Menschen? Die rund 20 Exponate, die überwiegend als Reproduktionen gezeigt werden, stammen aus dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv, den Staatsarchiven Landshut und München, den Stadtarchiven Lauf und München, dem Heimatmuseum Oettingen, der Wallfahrtskirche Sammarei sowie der Pfarr
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